WAS IM MITEINANDER MÖGLICH WIRD

Bildquelle: Markus Winter - FAKTENHAUS

Roger Lutz - Geschäftsführer der Heidelberger Stiftung Chirurgie

Seit mehr als zwei Jahrzehnten zeigt die Heidelberger Stiftung Chirurgie, was durch gemeinsames Engagement möglich wird: Forschung fördern, Qualifikation stärken und die Versorgung von Patientinnen und Patienten nachhaltig verbessern.

Von Roger Lutz

Vor 23 Jahren beschritt die Chirurgische Klinik mit der Gründung der Heidelberger Stiftung Chirurgie einen neuen Weg, auf den wir heute mit großer Dankbarkeit zurückblicken. Dankbar sind wir für die vielen engagierten Menschen, die sich gemeinsam für die Ziele unserer Stiftung einsetzen, und vor allem für die stetig wachsende Zahl treuer Spenderinnen und Spender, die uns über die Jahre unterstützt haben und noch immer unterstützen. Sie alle haben wesentlich dazu beigetragen, dass wir gemeinsam viel erreichen konnten und auch in Zukunft erreichen können.

Die Bedeutung von Gesundheit rückt für immer mehr Menschen in den Mittelpunkt. Wie es frei nach Arthur Schopenhauer so treffend heißt: „Die Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“

Im vergangenen Jahr erhielt die Heidelberger Stiftung Chirurgie mehr als 2.900 Spenden von Einzelpersonen und Unternehmen, die zusammen rund 760.000 Euro einbrachten. Diese großzügigen Beiträge ermöglichen es uns, zukunftsweisende Forschung voranzubringen und wichtige Qualifizierungsmaßnahmen zu unterstützen. Das Ergebnis zeigt zugleich, wie groß die Verbundenheit vieler Patientinnen und Patienten sowie ihrer Angehörigen mit unserer Arbeit ist. Es ist ein eindrucksvolles Zeichen dafür, wie sehr unsere Gesellschaft vom Gedanken des Mit- und Füreinanders getragen wird.

Diese Ausgabe unseres Magazins möchte Ihnen Einblicke in Projekte geben, in denen Ihre Unterstützung bereits viel bewirkt hat. Zugleich möchten wir Sie einladen, uns auch in den Bereichen zu begleiten, in denen wir unsere Ziele noch nicht erreicht haben – getragen von unserem Anspruch und unserer Verpflichtung, die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten zu ermöglichen.

Wir verstehen unsere Arbeit als gemeinsames Vorhaben der Stiftung, der Klinik und unserer Spenderinnen und Spender. Deshalb sind uns Offenheit, Transparenz und ein vertrauensvoller Umgang besonders wichtig. Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer sollen wissen, dass ihr Engagement genau dort ankommt, wo es gebraucht wird.

Bei der diesjährigen Sitzung des Kuratoriums der Heidelberger Stiftung Chirurgie konnten insgesamt 40 vielversprechende Projekte bewilligt werden. Mehr als 800.000 Euro flossen in verschiedene Forschungsvorhaben – ein Bereich, der auch für unsere Spenderinnen und Spender von zentraler Bedeutung ist. Wissenschaftlich fundierte Forschung ist einer der nachhaltigsten Wege, die Versorgung zukünftiger Patientinnen und Patienten weiter zu verbessern.

Darüber hinaus konnten wir Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für junge ärztliche und pflegerische Mitarbeitende fördern. Eine hohe Qualifikation stärkt nicht nur die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, sondern kommt unmittelbar unseren Patientinnen und Patienten zugute und erhöht zugleich die Attraktivität des Standortes Heidelberg.

Gemeinsam mit Ihnen – unseren heutigen und zukünftigen Förderinnen und Förderern – blicken wir voller Zuversicht in die Zukunft. Eine Zukunft, die Miteinander braucht – in vielen Bereichen, aber ganz besonders in der Medizin.

Dieser Beitrag erschien in „Wir Stifter – Das Magazin“, 2. Ausgabe 2026.