Pankreaskarzinom

Erforschung des Pankreaskarzinom

Kampfansage an den Bauchspeicheldrüsenkrebs

In manchen Bereichen ist die Krebsforschung schon sehr weit. Das Fatale jedoch ist, dass es heutzutage noch immer Krebsarten gibt, in deren Erforschung in der Vergangenheit trotz immer höher werdender Sterbezahlen viel zu wenig Geld geflossen ist, während in Krebsarten mit guten Überlebenschancen weit mehr investiert wurde.

Die Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg nimmt sich mit der Erforschung des Pankreaskarzinoms und des bereits im Jahr 2012 etablierten Europäischen Pankreaszentrums sowie intensiven Forschungskooperationen mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) sowie dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) einer dieser lange vernachlässigten Krebsarten mit sehr schlechter Überlebensprognose an.

Das Pankreaskarzinom gehört zu den Krebsarten mit den schlechtesten Prognosen. „In Deutschland sterben jährlich mehr als dreimal so viele Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs als durch Verkehrsunfälle. Das zeigt die immer noch sehr schlechte Prognose dieser Erkrankung. 2030 wird Bauchspeicheldrüsenkrebs die zweithäufigste Todesursache unter den bösartigen Erkrankungen sein. Umso mehr brauchen wir intensive Forschung, die leider oft an den begrenzten finanziellen Mitteln scheitert“, so Prof. Dr. Markus W. Büchler, Ärztlicher Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. Da derartige Forschungsaktivitäten immer auch an erhebliche finanzielle Summen geknüpft sind, wurde an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg im Jahr 2003 die Heidelberger Stiftung Chirurgie mit dem Ziel gegründet, einen Ausgleich zwischen den einerseits immer knapper werdenden finanziellen Mitteln und den andererseits beständig steigenden Kosten im Bereich der medizinischen Forschung zu schaffen.

Bitte übernehmen auch Sie soziale Verantwortung und leisten Sie Ihren Beitrag für diesen voller Hoffnungen steckenden Kampf gegen das Pankreaskarzinom.

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